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am 15. Juli 2022

 

Aktuelles nach Redaktionsschluss:

 

Von Donnerstag, 16. Juni, bis Sonntag, 31. Juli 2022, dürfen Gaststätten in Tübingen ihre Außenflächen probeweise eine Stunde länger bewirtschaften. Montags bis mittwochs werden die Gäste in Gewerbe-, Kern-, Dorf- und Mischgebieten bis 24.00 Uhr im Freien bedient, donnerstags bis sonntags bis 1.00 Uhr. Das hat der Gemeinderat beschlossen. Die Verlängerung der Sperrstunde soll Gastronomiebetrieben zugutekommen, die besonders von den Corona-Einschränkungen betroffen waren.

„Die Cafés, Kneipen und Restaurants mit ihren Sitzmöglichkeiten im Freien sind ein wichtiger Teil des typischen Tübinger Flairs und bei Einheimischen, Studierenden und Gästen gleichermaßen beliebt“, sagt Oberbürgermeister Boris Palmer. „Zugleich müssen wir an die Bedürfnisse der Anwohnerinnen und Anwohner denken. Der Test soll zeigen, welche Auswirkungen die Verlängerung der Sperrstunde für Gastronomie und Anwohnerschaft in der Altstadt hat.“

Der Kommunale Ordnungsdienst wird in dieser Zeit verstärkt unterwegs sein, besonders auf die Außengastronomie achten und Beschwerden der Anwohnerschaft mit hoher Priorität nachgehen. Ruhestörungen werden mit Nachdruck angezeigt. Die Stadtverwaltung hofft, dass die Verschiebung der Sperrstunde zu einem Rückgang der Lärmbelästigung führt, weil die Wirtinnen und Wirte auf laute Gäste einwirken können und weil es durch das ausgeweitete gastronomische Angebot weniger große und laute Menschenansammlungen in der Innenstadt geben könnte.

Nach der Probephase wertet die Stadtverwaltung die gewonnenen Erkenntnisse aus. Ob die Sperrstunde der Außengastronomie dauerhaft verlängert wird, entscheidet der Gemeinderat. Eine eventuelle Änderung könnte dann für das Jahr 2023 in Kraft treten. Diese Thematik ist auch eine Fragestellung innerhalb des Rahmenplans Altstadt.

 

Professorin Karla Pollmann wurde heute zur Nachfolgerin von Professor Bernd Engler gewählt – Amtsantritt am 1. Oktober 2022

Neue Rektorin für die Universität TübingenProfessorin Karla Pollmann wurde heute zur Nachfolgerin von Professor Bernd Engler gewählt – Amtsantritt am 1. Oktober 2022

Die Universität Tübingen wird künftig von einer Frau geführt: Professorin Karla Pollmann tritt am 1. Oktober 2022 als neue Rektorin die Nachfolge von Professor Bernd Engler an. Am Mittwoch wurde sie vom Universitätsrat mit sieben von zehn Stimmen sowie vom Senat der Universität mit 25 von 33 Stimmen für eine Amtszeit von sechs Jahren gewählt. Eine interne Findungskommission hatte insgesamt drei Kandidatinnen zur Wahl vorgeschlagen.

„Ich freue mich über das Vertrauen, das die Wahlgremien mir heute geschenkt haben, und blicke voll Vorfreude auf die Zusammenarbeit mit Beschäftigten und Studierenden der Universität“, sagte Karla Pollmann. „Ich werde mich diesem verantwortungsvollen Amt mit ganzer Kraft widmen, um die Universität Tübingen weiterhin auf Erfolgskurs zu halten.“

Der Vorsitzende des Universitätsrats, Bernhard Sibold, gratulierte der künftigen Rektorin. „Wir freuen uns auf die gemeinsame Wegstrecke mit Karla Pollmann und haben volles Vertrauen, dass sie die Erfolgsgeschichte der Universität Tübingen fortsetzen wird.“ Sibold dankte auch Professor Bernd Engler, der im Oktober aus dem Amt scheiden wird, für sein herausragendes Engagement über drei Amtsperioden. „Mit unermüdlichem Einsatz, Weitblick und einer klaren Führung hat Bernd Engler Tübingen in die Gruppe der 100 besten Universitäten der Welt geführt

Die Universität Tübingen wird künftig von einer Frau geführt: Professorin Karla Pollmann tritt am 1. Oktober 2022 als neue Rektorin die Nachfolge von Professor Bernd Engler an. Am Mittwoch wurde sie vom Universitätsrat mit sieben von zehn Stimmen sowie vom Senat der Universität mit 25 von 33 Stimmen für eine Amtszeit von sechs Jahren gewählt. Eine interne Findungskommission hatte insgesamt drei Kandidatinnen zur Wahl vorgeschlagen.

„Ich freue mich über das Vertrauen, das die Wahlgremien mir heute geschenkt haben, und blicke voll Vorfreude auf die Zusammenarbeit mit Beschäftigten und Studierenden der Universität“, sagte Karla Pollmann. „Ich werde mich diesem verantwortungsvollen Amt mit ganzer Kraft widmen, um die Universität Tübingen weiterhin auf Erfolgskurs zu halten.“

Der Vorsitzende des Universitätsrats, Bernhard Sibold, gratulierte der künftigen Rektorin. „Wir freuen uns auf die gemeinsame Wegstrecke mit Karla Pollmann und haben volles Vertrauen, dass sie die Erfolgsgeschichte der Universität Tübingen fortsetzen wird.“ Sibold dankte auch Professor Bernd Engler, der im Oktober aus dem Amt scheiden wird, für sein herausragendes Engagement über drei Amtsperioden. „Mit unermüdlichem Einsatz, Weitblick und einer klaren Führung hat Bernd Engler Tübingen in die Gruppe der 100 besten Universitäten der Welt geführt

 

In Tübingen ist die Nutzung von Wohnraum zum Zweck der Fremdenbeherbergung – also zum Beispiel die Vermietung als Ferienwohnung – seit Mitte März nur noch mit Einschränkungen erlaubt: Wer keine Baugenehmigung zur Nutzung als Ferienwohnung hat, darf nicht mehr als 50 Prozent der selbstbewohnten Wohnfläche oder seine Wohnung für mehr als zehn Wochen im Jahr zur Fremdenbeherbergung nutzen.

Vermieterinnen und Vermieter von Wohnraum zur Fremdenbeherbergung sind verpflichtet, eine kommunale Registrierungsnummer bei der Stadtverwaltung zu beantragen. Die Registrierungspflicht umfasst sowohl genehmigungspflichtige als auch genehmigungsfreie Kurzzeitvermietungen. Dafür steht ab sofort ein Online-Formular auf der städtischen Internetseite zur Verfügung. Darin müssen die persönlichen Daten und Informationen zur betroffenen Wohnung angegeben werden.

Nach der Registrierung erhalten die Vermieterinnen und Vermieter eine kommunale Registrierungsnummer per E-Mail. Diese müssen sie bei allen Online-Angeboten an prominenter Stelle angeben. So kann die Universitätsstadt Tübingen stichprobenartig prüfen, ob die Zehn-Wochen-Grenze für eine genehmigungsfreie Nutzung überschritten wird. In diesem Fall müssen die Online-Plattformen der Stadtverwaltung Auskunft über die Beherbergungszeiträume geben. Wenn sich der Verdacht auf Zweckentfremdung erhärtet, wird ein Verfahren gegen den Anbieter eingeleitet.

Die Zweckentfremdung von Wohnraum kann eine Geldbuße bis zu 100.000 Euro nach sich ziehen. Wer gegen die Registrierungspflicht verstößt, muss mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro rechnen.

www.tuebingen.de/fremdenbeherbergung

 

Von Mitte Mai bis Ende August werden über 12.000 Tübingerinnen und Tübinger für den Zensus 2022 befragt. Diese Volkszählung findet alle zehn Jahre in ganz Deutschland statt und ermittelt, wie viele Menschen in einem Land leben, wie sie wohnen und arbeiten. „Die Daten sind für die Stadtverwaltung sehr wichtig: Nur mit ihnen können wir für Kindergärten, Schulen, Seniorenheime, Sportanlagen und vieles andere mehr in der richtigen Größe sorgen“, sagt Oberbürgermeister Boris Palmer. „Zudem erhalten wir anhand der festgestellten präzisen Einwohnerzahl von Bund und Länder die vorgesehenen Gelder, um unsere Aufgaben zu erfüllen.“

Seit Montag, 2. Mai 2022, laufen die sogenannten Vorbegehungen. Dabei überprüfen die Erhebungsbeauftragten die per Zufallsverfahren ausgewählten Adressen und kündigen den geplanten Befragungstermin postalisch an. Ab Montag, 16. Mai 2022, finden dann die persönlichen Befragungen statt. Hierfür sind knapp 100 ehrenamtliche Erhebungsbeauftragte im Stadtgebiet unterwegs. Die Befragungen erfolgen mit genügend Abstand an der Tür oder im Flur. Die Zensus-Erhebungsstelle hat die ehrenamtlichen Helfer_innen im Vorfeld sorgfältig ausgewählt, umfassend geschult und auf Verschwiegenheit verpflichtet. Sie weisen sich vor Beginn des Gesprächs mit einem offiziellen Ausweis aus. Ein Teil der Befragten erhält im Anschluss an das Gespräch persönliche Zugangsdaten zu einem Online-Fragebogen mit weiteren Fragen unter anderem zur Bildung, Erwerbstätigkeit und zum Beruf. Wer befragt wird, muss Auskunft geben.

Wohnungseigentümer_innen erhalten im Rahmen des Zensus per Post einen Fragebogen vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg. Vollständige Angaben zur Gebäude- und Wohnungszählung sind für wohnungspolitische Entscheidungen und Maßnahmen ebenso wichtig. Alle gewonnenen Daten werden verschlüsselt, geheim gehalten und ausschließlich für statistische Zwecke erhoben. Den Erhebungsstellen ist es gesetzlich untersagt, die Daten an andere Verwaltungsstellen wie beispielsweise die Meldebehörde, die Polizei oder das Finanzamt weiterzugegeben.

Die Zensus-Erhebungsstelle der Universitätsstadt Tübingen ist für Rückfragen per Mail an zensus@tuebingen.de oder telefonisch unter 07071 204-1190 erreichbar. Weitere Informationen zum Zensus gibt es online unter www.zensus2022.de und auf der städtischen Internetseite.

www.tuebingen.de/zensus2022

 

64 Vorhaben stehen derzeit auf der Vorhabenliste der Stadtverwaltung, fünf davon sind seit der letzten Aktualisierung im Mai 2021 neu hinzugekommen. Mit der Liste informiert die Universitätsstadt Tübingen unter www.tuebingen.de/vorhabenliste über wichtige Projekte, die in den kommenden Jahren in Tübingen anstehen. Die Liste reicht von A wie Aufwertung Kirchgraben/Neuhaldenstraße bis W wie Wissenschafts- und Technologiepark.

„Die Vorhabenliste gibt mit kurzen Beschreibungen einen Überblick über die großen Projekte, die in den nächsten Monaten und Jahren bei der Stadtentwicklung anstehen, und informiert darüber so früh wie möglich“, sagt Jürgen Rohleder, Leiter der Fachabteilung Bürgerbeteiligung, Zentrale Dienste und Veranstaltungen. Die Liste enthält Vorhaben, die stark in die Lebenssituation der Menschen eingreifen oder die Ressourcen der Universitätsstadt Tübingen auf viele Jahre binden. Für abgeschlossene Projekte gibt es ein Archiv auf derselben Seite.

Für einige Projekte ist eine Bürgerbeteiligung gesetzlich vorgeschrieben. Bei manchen gibt es Gestaltungs- oder Mitwirkungsmöglichkeiten. Fast alle sind von großem öffentlichen Interesse. Die Liste kann man mit einer interaktiven Karte oder nach Stadtteilen durchsuchen.

www.tuebingen.de/vorhabenliste

 

Die Tübinger Tafel rettet noch gut genießbare Lebensmittel vor der Vernichtung und leitet sie gegen eine kleine Gebühr an bedürftige Menschen weiter.

Zu diesen mittellos Gewordenen gehören jetzt auch immer mehr vor dem Krieg Geflüchtete, vor allem Frauen und Kinder, aus der Ukraine. Um ihnen schnell und unkompliziert einen Zugang zu Lebensmitteln und Hygieneartikeln zu verschaffen, hat die Tübinger Tafel in Absprache mit dem Fachbereich Soziales bei der Stadt Tübingen die Sozialberatungsstellen gebeten den betroffenen Menschen entsprechende Bescheinigungen auszustellen. Eine solche Bescheinigung berechtigt dann an Stelle der Kreis-Bonus-Karte zum einmal wöchentlichen Einkauf bei der Tafel. Sie gilt für 6 Monate. Für diese Unterstützung nimmt die Tübinger Tafel gern auch länger haltbare Lebensmittel von Privatpersonen sowie Geldspenden an.

Weitere Informationen: www.tuebingertafel.de,

 

Die Universitätsstadt Tübingen und das Bündnis für Familie möchten wissen, wie es Familien mit wenig Geld in Tübingen geht: Welche Hilfen und Angebote sind bekannt und werden genutzt? Wie werden sie bewertet, was wird als hilfreich wahrgenommen? Wie informieren sich Familien über Unterstützungsmöglichkeiten? Alle Mütter und Väter mit wenig Geld sind dazu aufgerufen, einen Online-Fragebogen auszufüllen und so dabei mitzuhelfen, die Angebote weiter zu verbessern.

„Letztlich geht es um die Fragen: Welche Maßnahmen und Projekte helfen, dass wir gute Chancen für alle Kinder schaffen? Und woran fehlt es nach wie vor?“, sagt Carolin Löffler, die Familienbeauftragte der Universitätsstadt Tübingen. „Wir möchten Familien selbst zu Wort kommen lassen und freuen uns deshalb über alle, die teilnehmen.“ Die Umfrage richtet sich an alle Tübinger Familien mit geringem Einkommen – also an Familien, die Sozialleistungen oder staatliche Transferleistungen beziehen oder knapp über der Grenze für den Bezug liegen.

Mit der Befragung und Auswertung der Antworten haben die Stadtverwaltung und das Bündnis für Familie das Institut für angewandte Forschung der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg beauftragt. Der Link zur Befragung ist auf der städtischen Internetseite unter www.tuebingen.de/familien abrufbar. Das Ausfüllen des Fragebogens ist auf dem Smartphone, Tablet oder am PC möglich und dauert rund zehn Minuten. Die Teilnahme ist bis Sonntag, 13. März 2022, möglich.

Die Befragung ist Teil der Evaluation des Tübinger Präventionskonzept gegen Kinderarmut, das den Titel „Gute Chancen für alle Kinder“ trägt. Nach nunmehr sechs Jahren werden die Maßnahmen und Projekte wissenschaftlich evaluiert. Ziel ist es, herauszufinden, was sich durch das Programm „Gute Chancen für alle Kinder“ in Tübingen verändert hat und ob die umgesetzten Maßnahmen die beabsichtigten Wirkungen entfalten. Neben den Familien werden im Gesamtprozess auch Engagierte im Runden Tisch Kinderarmut und Fachkräfte aus verschiedenen sozialen Bereichen befragt. 

www.tuebingen.de/familien

 

Die OB-Wahl in Tübingen findet am Sonntag, 23. Oktober 2022, statt, eine eventuell notwendige Neuwahl (zweiter Wahlgang) am Sonntag, 13. November 2022. Die Stellenausschreibung erscheint am 22. Juli 2022. Kandidatinnen und Kandidaten können ihre schriftliche Bewerbung für die Wahl am 23. Oktober zwischen dem 23. Juli und dem 26. September 2022 um 18 Uhr einreichen.

Kandidieren kann, wer am Wahltag mindestens 25 und höchstens 67 Jahre alt ist, die deutsche Staatsbürgerschaft hat oder EU-Bürger_in ist und in Deutschland wohnt sowie die Gewähr bietet, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes einzutreten. Weitere Informationen zu den Voraussetzungen gibt es unter www.tuebingen.de/wahlen.

Bewerberinnen und Bewerber, deren Bewerbungen vom Gemeindewahlausschuss zugelassen werden, können sich am Mittwoch, 5. Oktober 2022, öffentlich in der Hermann-Hepper-Halle vorstellen. Die Veranstaltung wird im Livestream übertragen, die Aufzeichnung ist bis zum Wahltag auf der städtischen Internetseite abrufbar.

Die Amtszeit von Oberbürgermeister Boris Palmer endet am 10. Januar 2023. Die Amtszeit des künftigen Tübinger Stadtoberhaupts beginnt am 11. Januar 2023.

 


in dieser herausfordernden Zeit, in der wir alle stehen, freuen wir uns, dass unser vergangenes Kunstjahr mit den Projekten Karin Sander und Marina Abramović ein großer Erfolg geworden ist.
 
Auch für das kommende Jahr 2022 haben wir wieder ein hochkarätiges Programm aufgestellt (siehe Jahresprogramm DOWNLOAD). Neben bekannten Werken aus der Sammlung der Kunsthalle Emden, die wir unter dem Titel HERZSTÜCKE präsentieren, zeigen wir im Sommer den international bekannten Performance- und Konzeptkünstler CHRISTIAN JANKOWSKI. Er wird auch mit der Stadt Tübingen und den Bewohnerinnen und Bewohnern interagieren.
 
Ganz besonders am Herzen liegt mir die Ausstellung SISTERS AND BROTHERS. GESCHWISTER IN DER KUNST – eine Themenausstellung –­ die sich erstmals überhaupt Geschwistern in der Kunst, vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart, widmet. Die Ausstellung wird nach Tübingen auch im Lentos Kunstmuseum Linz gezeigt.
 
Ich bin sehr dankbar, dass wir auch im nächsten Jahr auf unsere Premiumsponsoren der Kreissparkasse Tübingen, der Erbe GmbH, der BW-Bank sowie der Georg Reisch GmbH & Co bauen dürfen. Getragen von solchermaßen großzügiger Unterstützung können wir so auch das Rahmenprogramm weiterentwickeln und neue Wege gehen.
 
Gerade in der Weihnachtszeit bietet die Kunsthalle, vor allem in diesem Jahr, mit der partizipativen InstallationCOUNTING THE RICE von Marina Abramović ein besinnliches Ambiente.